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Ursachen von Potenzproblemen

Potentielle Probleme mit der Potenz verursachen starke Aufregung unter Männern. Wie kann es auch anders sein, wo doch so viel von erfolgreichem Sex abhängt? Nur wenige Krankheiten verursachen ebenso viel Verzweiflung und können sogar schwere Depressionen auslösen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Störung der sexuellen Funktionen des Körpers von der modernen Gesellschaft verspottet wird.

Um die Ursachen der erektilen Dysfunktion zu verstehen, ist es notwendig, den Mechanismus der sexuellen Erregung zu verstehen. Die Erektion entsteht, wenn ein Mann bestimmte externe Reize erhält. Angesichts der großen Anzahl von sexuellen Vorlieben, die sich in der Menschheit entwickelt haben, müssen das zwangsläufig nicht nur Berührungen oder visuelle Reize sein. Der Geruch, das Hören und sogar Geschmack sind mit dem Erregungsmechanismus verbunden. Die Sinne des Menschen erhalten eine Stimulation und leiten diese an das Nervensystem weiter. Das Gehirn sendet spezielle Signale und der Penis erhält einen höheren Blutzufluss. Die Schwellkörper der Geschlechtsorgane füllen sich mit Blut, dehnen sich dabei aus und es in ihnen entsteht ein hoher Druck, der den Penis steif werden lässt, ja sogar die Steifigkeit nach und nach erhöht.

Um eine Erektion zu bekommen, spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle. Konkret können wir unter anderem die nachfolgenden Faktoren unterscheiden:

  • Das Nervensystem funktioniert einwandfrei und ist in der Lage die Stimulation zu erkennen, Signale werden in andere Teile des Körpers zu gesendet;
  • Es gibt keine Verletzungen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, die den normalen Blutfluss in den Penis stören können;
  • der Schwellkörper ist in der Lage sich zu entspannen, so dass das Blut frei in die Geschlechtsorgane fließt und das Volumen des Muskelgewebes erhöht;
  • Die Geschlechtsorgane sollten in der Regel das Blut im Penis halten, um die Härte und Steifigkeit zu erhalten.

Nur das normale Zusammenspiel aller dieser vier Elemente löst sexuelle Erregung und demzufolge eine Erektion aus.

Organische Ursachen der Impotenz

Organische Ursachen der Impotenz treten am häufigsten auf. Neuesten Daten zufolge haben etwa 80% der Männer, die medizinische Hilfe suchen, körperliche Beeinträchtigungen, die eine normale Erregung verhindern. Darunter finden sich Gründen wie:

  • Bei länger anhaltendem Bluthochdruck können die Kapillaren, die den Penis mit nützlichen Substanzen versorgen, beschädigt werden. Aus diesem Grund können sie dann den Schwellkörper nicht mehr mit Blut aufpumpen oder verlieren die Fähigkeit das Blut im Penis lang genug zu halten;
  • Beeinträchtigungen der Funktion des neurologischen Systems können dazu führen, dass Erregungsimpulse nicht mehr ins Gehirn gelangen oder das Gehirn die Möglichkeit verliert, normal mit den Muskeln der Geschlechtsorgane zu kommunizieren;
  • Störungen und Verletzungen des Schwellkörpers und des Muskels der Geschlechtsorgane führen dazu, dass sie das Blut in sich selbst nicht normal anspannen oder halten können;
    Störungen des Hormonsystems, die normale Synthese von Testosteron beeinträchtigen, verursachen Probleme mit der Erektion;
  • Einige Medikamente von Ärzten verschrieben werden, um Depressionen oder Bluthochdruck zu behandeln, enthalten Impotenz als Nebenwirkung;
  • Die Situation kann sich ändern, wenn das Medikament ersetzt oder eine andere Dosierung gewählt wird. Solche Veränderungen sollten immer nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt durchgeführt werden;
  • Schlechte Gewohnheiten wie Tabak rauchen, Alkohol- oder Drogenkonsum beeinträchtigen das Kreislaufsystem und führen zu Impotenz.

Erwähnenswert ist auch, dass einzelne Arten von Aktivitäten die Blutzirkulation im unteren Becken stören können. Männer, die oft und viel Fahrradfahrern, können Probleme mit der Potenz bekommen. Wissenschaftlich ist dieser Zusammenhang noch nicht bewiesen, aber gewisse Trends sind vorhanden. Die Wahrscheinlichkeit für Probleme wird jedenfalls erhöht, wenn ein starrer Sitz am Fahrrad montiert ist, der den Druck auf das Kreislaufsystem des kleinen Beckens erhöht.

Psychologische Ursachen der Impotenz

Psychologische Probleme führen in einem von 5 Fällen zu Impotenz. Dies kann eine verlängerte klinische Depression, gestaltlose Angstzustände, viel Stress und sogar Stimmungsschwankungen sein. Wenn eine Person eine schwere Trauerphase durchlebt, ist beispielsweise keine sexuelle Erregung zu erwarten. Es ist auch erwähnenswert, dass die Ursachen für Potenzprobleme in aktuellen oder früheren Beziehungen liegen können.

Statistiken zeigen, dass die psychische Art der erektilen Dysfunktion extrem „jung“ ist. Am häufigsten sind Männer unter 40 Jahren von dem Problem betroffen. Sie haben keine organischen Störungen, die Erektionen verhindern, aber es gibt psychologische Blockaden.

Die Liste der Faktoren, die die Potenz beeinflussen, ist sehr umfangreich. Sie umfasst sowohl physiologische Störungen als auch psychische Probleme. So kann die Behandlung der erektilen Dysfunktion Besuche beim behandelnden Arzt und gleichzeitig die Konsolidation eines Psychologen erfordern. Vor allem aber ist es wichtig, eine positive Einstellung zu bewahren. Impotenz ist nicht das Ende, sie kann besiegt werden.

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Altman Walder
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