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Nagelpilz

Die Erkrankung der Nagelplatte wird wie üblich, nach dem äußeren Erscheinungsbild überprüft. Ein gesunder Nagel sollte:

  • eine normale rosa Farbe haben;
  • im auftreffenden Licht glänzend sein;
  • gerade und waagerecht gewachsen sein.

Wenn eine visuelle Besichtigung eine Veränderung in einem dieser Punkte zeigt, bedeutet dies, dass man an einer Pilzinfektion der Nägel erkrankt ist. Die Pilzinfektion ist in mehr als 50% der Fälle ist die häufigste Erkrankung und breitet sich über die Haut, Beine und gesamte Nagelplatten aus.

Nagelpilzerkrankung, vom Mediziner als eine soziale Krankheit bezeichnet, ist weit verbreitet. Sie wird von Mensch zu Mensch übertragen, und meist infiziert man sich höchstwahrscheinlich an öffentlichen Orten. Die Infektion dringt durch Mikrorisse an Füßen und Fersen in den Körper ein. Diese Schädigungen der Haut erscheinen:

  • Beim Tragen von engen oder unbequemen Schuhen. Spannt die Haut in den Schuhen, so beginnt sie irgendwann durch Druck zu reißen;
  • Wegen des Sandes. Er dringt in die Zehenzwischenräume ein, was das Auftreten von Rissen auslöst;
  • Wenn eine Person bei heißem Wetter oft offene Schuhe trägt, führt es dazu, dass die trockene Haut unter dem Körpergewicht leicht aufspringt.

Auch erhöht sich die Chance, an Fußpilz zu erkranken, wenn die Person Probleme mit der Gesundheit der Beine hat. Die Risikogruppe für Hauterkrankungen umfasst:

Schlechte Lebensbedingungen erhöhen auch die Chance, Pilzinfektionen zu bekommen. Sie hemmen das körpereigene Immunsystem und senken die Abwehrkräfte des Körpers.

Die Hauptinfektionsherde befinden sich meist an öffentlichen Plätzen. Vor allem solche, bei denen die hohe Temperatur und die feuchte Umgebung konstant gehalten werden. Normalerweise sind es Bäder, Pools, Duschräume, Saunen. Die Strände bergen auch eine Gefahr, dass man sich infiziert. Pilzsporen können monatelang im Sand überleben und bei Körperkontakt eine Ansteckung verursachen.

Selbst wenn eine Person keine öffentlichen Badeeinrichtungen, Duschen und Saunen benutzt, kann sie sich trotzdem infizieren. Die Pilzerreger können auch über Nagelzubehör oder Schuhe übertragen werden. Mehr als 30% der Patienten haben sich mit Pilzen von ihren Verwandten infiziert.

Nagelpilz-Symptome

Jede Krankheit kann rechtzeitig diagnostiziert werden. Dafür müssen Sie die charakteristischen Symptome kennen. Zum Beispiel, die, die auf eine Infektion mit Nagelpilz hindeuten können, sind:

  • Das Auftreten von Rissen in den Falten zwischen den Fingern. Meistens erscheinen sie zwischen dem 1. und 2. Finger oder zwischen 4. und 5.;
  • Eine merkliche Hautverdickung um den Nagel herum;
  • Hautjucken oder Kribbeln an den Fingern und Füßen bzw. den Zehenzwischenräumen beider Extremitäten;
  • Spürbare Hautrötung der betroffenen Bereiche;
  • Eine starke Veränderung der Nagelform und ihrer Zustand – er wird dicker, zerbrechlicher und sehr dünn.

Es ist erwähnenswert, dass die Behandlung einer Pilzinfektion oftmals nur als harmloses kosmetisches Problem betrachtet wird, was eine absolut falsche Herangehensweise ist. Nagelpilz-Infektionen heilen nicht von selbst. Der Hausarzt ist die erste Anlaufstelle, an den man sich wenden soll, und nicht das eigene kosmetische Kaschieren, bzw. Herumdoktern, da dies dazu führt, dass sich die Infektion eventuell noch stärker wird oder sich weiter ausbreitet.

Fortgeschrittener Nagelpilz führt zusätzlich zu einer starken negativen Wirkung auf den Körper. Es kann zu schweren allergischen Reaktionen, einem geschwächten Immunsystem oder einer Verschlimmerung chronischer Krankheiten führen. Sie können zwar die Form der Krankheit unabhängig von dem Arzt bestimmen. Die Ursachen für das Auftreten können nur mit Hilfe eines Mediziners diagnostiziert werden.

Zum Beispiel, es lassen sich vier verschiedene Arten bzw. Erscheinungsformen von Fußpilz unterscheiden:

  • Die interdigitale Form: Die häufigste Form einer solchen Infektion ist am ausgeprägtesten zwischen den Zehenzwischenräumen. Eine solche Erkrankung führt zu einer Veränderung der Zusammensetzung der Haut, wodurch sie zu feucht oder zu trocken wird. Risse treten auf, die Haut kann anschwellen, die Epidermis beginnt abzublättern;
  • Die squamös-hyperkeratorische Form: Infektiöse Hautveränderungen führen zu einer extrem starken Verhornung der Epidermis. Die Haut fühlt sich schmerzhaft an, fängt an zu reißen, schält sich in ganzen Stücken ab. Der Fuß juckt, kratzt und die Haut ist ständig trocken. Man kann den Schmerz von Zeit zu Zeit fühlen. Der Nagel selbst wird schnell gelb oder braun, und manchmal nimmt dieser eine unnatürliche grüne oder sogar schwarze Farbe an;
  • Die vesikulös-dyshidrotische Form des Pilzes. Kleine flüssigkeitsgefüllte Bläschen erscheinen auf der infizierten Haut und befinden sich oft in Bereich des Fußgewölbes und der Fußkanten. Durch Reibung platzen diese leicht auf und können unbehandelt zum Auftreten von Geschwüren führen;
  • Die squamöse Form: Betroffene Haut schuppt an den Fingern, Fersen der Fußkanten. Der Nagel selbst ändert oft seine Farbe ins gelbliche. Infizierte Bereiche können schnell jucken. Diese Form ist gefährlich, weil sie schnell in eine extrem unsichtbare Form übergeht. Zur gleichen Zeit ist das vom Pilz infizierte Plattenepithel anfällig für schwere Komplikationen, die nur von einem spezialisierten Arzt behandelt werden können.

Das oben genannte sind nur die Ausprägungen der Pilzinfektion. Fußpilz unterscheidet man auch nach die Ursachen der Entstehung. Es wurde hier mehr als ein paar Dutzend von ihnen aufgezählt. Und nur ein Arzt ist kompetent genug, die Ursachen für den Ausbruch der Krankheit genau zu diagnostizieren und die weitere Behandlung des Patienten fortzuführen.

Behandlung von Nagelpilz

Eine Pilzinfektion ist insofern gefährlich, da sie in die tiefen Epidermisschichten eindringen kann. Selbst die Behandlung der einfachsten Form kann bis zu sechs Monate dauern. Und jeder, der diese Krankheit an sich entdeckt hat, sollte nicht versuchen diese durch diverse Hausmittelchen auszuheilen. Diese haben weder die gewünschte Eindringtiefe in die Haut noch sind sie pharmakologisch als wirksam anzusehen, deshalb können solche Formen der Selbstmedikation keine vollständige Erlösung von der Krankheit garantieren.

Als eine der ersten Methoden wurden Nagel- und Fußpilz sehr radikal mit Hilfe von Operationen behandelt. Nachdem betroffenen Hautabschnitte einfach entfernt wurden, folgte ein langer Erholungszeitraum.

Diese Methode ist veraltet, weil sie durch medico-mechanische Apparate der Nagelverarbeitung ersetzt wurde. Mit Hilfe eines speziellen Geräts entfernt der Arzt nur die Infektionsherde der Krankheit an Nagel und Fuß. Dieses Heilverfahren ist jetzt in den Preislisten vieler Schönheitssalons aufgetaucht. Aber nur ein Arzt kann genau bestimmen, wie viele Behandlungen Sie durchlaufen müssen. Die Verarbeitung des Nagels muss eine lange Periode dauern. In dem Maße, wie die Läsionen wachsen.

Wenn der Pilz noch nicht zur Zerstörung der Nagelplatte geführt hat, können Sie auf eine medizinische Behandlung zurückgreifen. Wenn weniger als 40% des Nagels betroffen sind, wird der Arzt eine Vielzahl von Präparaten für den topischen Gebrauch verschreiben. Sie werden unter dem Sammelbegriff Antimykotika aufgeführt.

Vorbeugung von Nagelpilz

Richtig durchgeführte Behandlung garantiert eine Heilung von der Krankheit. Es gibt keine Rückfälle von Pilzinfektionen. Aber es kann durchaus zu einer erneuten Infektion kommen. Und um die zu verhindern und nicht zu diesen langhaltigen Heilverfahren zurückkehren, müssen Sie einfache vorbeugende Maßnahmen befolgen:

  •  Sie sollten möglichst niemals barfuß auf öffentlichen Plätzen laufen;
  •  Wenn Sie vorhaben, zum Strand zu gehen, sollten Sie immer persönliche Hausschuhe und ein separates Handtuch mitnehmen;
  •  Spezielle antimykotische Medikamente werden in Apotheken verkauft, die gegen Pilze an beiden Füßen und Schuhen schützen können;
  •  Teilen Sie Ihre Schuhe nicht mit anderen Personen in Ihrem Haushalt, um eine Ansteckung von einer Person zur anderen zu vermeiden.

Es lohnt sich auch, einfache hygienische Regeln zu beachten, nur bequeme Schuhe und atmungsaktive Socken zu tragen. Im Schwimmbad oder in der Sauna ist es ratsam Badeschuhe anzuziehen.

Thomas Koch
Thomas Koch
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