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Gefahren der Selbstmedikation

Niemand bestreitet die Tatsache, denn nur wenige Menschen schaffen es bei sich selbst die richtige Diagnose zu stellen, die nötigen Medikamente legal zu erhalten und die richtige Dosierung bei der Einnahme des Medikaments zu bestimmen. Selbstmedikation kann oft zu schlimmeren Folgen führen als die ursprüngliche Erkrankung selbst. Generell gilt, dass man bei dem Anzeichen einer schwerwiegenden Erkrankung zum Arzt gehen sollte. Statistisch gesehen tun dies Männer äußerst ungern – vor allem wenn es sich um Probleme mit der Potenz oder des Kreislaufsystems handelt. Zur Linderung der Symptome greifen Männer oftmals zur Selbstmedikation, welche ihrerseits gefährliche Risiken birgt.

Hauptfehler bei der Selbstmedikation

Der Hauptfehler bei der Selbstbehandlung einer Erkrankung ist die Einnahme von Pillen. Man sollte glauben, dass es keine Schwierigkeiten macht eine Pille in den Mund zu stecken, etwas nach zu trinken und damit basta! Unterschätzt wird ebenfalls, dass andere Getränke als Wasser die Wirkweise von Medikamenten stark verändern und diese die Reaktionsgeschwindigkeit des oral eingenommenen Medikaments erhöhen bzw. verringern kann. Pille und Getränke: was verträgt sich?

  • reines Wasser;
  • Kaffee oder Tee;
  • Limonaden, Softdrinks;
  • Milch.

Von den oben genannten hat nur reines Wasser keine Auswirkungen. Jedoch halten sich viele nicht an diese Regel und schlucken die Tabletten mit den Getränken, welche gerade in Reichweite sind. Zum Beispiel Kaffee: Nur wenige wissen, dass dieser viele Tabletten schnell aufzulösen vermag, als es vom Hersteller vorgesehen war. Normalerweise beträgt die Zeit von der Einnahme der Pille über den Wirkungsbeginn im Körper ungefähr 12 Stunden, doch durch die Einnahme mit Kaffee verkürzt diese sich wesentlich. Den gleichen Effekt haben Softdrinks und Limonaden.

Eine weitere, gerne genutzte Option ist Tee. Leider bilden die im Tee enthaltenen Tannine in Wechselwirkung mit einigen Medikamenten eine Sedimentation, die nicht abgebaut werden kann und im menschlichen Organismus verbleibt Wenn Tee beispielsweise mit stickstoffhaltigen Medikamenten konsumiert wird, die zur Behandlung von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-System bestimmt sind, können diese mehr Schaden als Nutzens bringen. Herzglykoside, Codein, Papaverin und andere Medikamente verlieren ihre Wirksamkeit, wenn sie mit Tee reagieren.

Situationen, in denen Medikamente mit Alkohol konsumiert werden, können im Allgemeinen in eine selbständige Kategorie eingeordnet werden. Durch diese Getränke durchgeführte Medikamentengabe kann zu schweren Vergiftungen oder möglicherweise sogar zum Tode führen. Bei der Einnahme von Antikoagulantien, die zur Vorbeugung von Thrombenbildung verschrieben werden, wird der darin enthaltene Ethylalkohol die Zusammensetzung dieser Arzneimittel chemisch verändern. Die Folge kann davon sein, dass sich der Patient mit einem Schlaganfall im Krankenhaus wiederfindet. Alle Ärzte raten somit generell davon ab, die oben genannten schädigenden Angewohnheiten bei der Medikamentenaufnahme zu unterlassen, weil sie sogar die üblichen Nachwirkungen einer durchzechten Nacht in den Schatten stellen werden.

Am zweithäufigsten kommt bei der Selbstbehandlung die Fehldiagnose zum Tragen. Die meisten Menschen, die an sich herumdoktern, haben keine medizinische Ausbildung, aber dies hindert sie nicht, zum Beispiel, über diverse im Internet gefundene Artikel eine Selbstdiagnose zu stellen. Gleichzeitig vergessen sie allerdings, dass auch wenn Symptome ähnlich sind, es nicht zwangsläufig diese Krankheit ist. Eine präzise Antwort auf ihre Symptome kann nur ein Arzt nach einer sorgfältigen Untersuchung mit anschließender Diagnose geben.

Ein anderes Problem ist die durchgeführte Selbstbehandlung, die auf das Hörensagen von Freunden, Bekannten und Verwandten beruht. Selbst wenn diese eine medizinische Ausbildung oder Fachkenntnisse vorweisen können, ist es kein Garant, dass die Diagnose bzw. Behandlung von Erfolg gekrönt sein wird. Vielmehr besteht hier ebenfalls die Gefahr einer Falschbehandlung mit schwerwiegenden Folgen. Oft berichten sie nicht aus eigener Erfahrung, sondern was sie über die Werbung im Fernsehen, aus dem Internet oder von Bekannten gehört haben. Dabei werden sogenannte Nahrungsergänzungsmittel (NEM) empfohlen, welche oftmals gar nicht oder stark schädigend wirken können. So ist die Gefahr, die von ihnen ausgeht es wert, noch gesondert darüber zu sprechen.

Warum sind Nahrungsergänzungsmittel gefährlich?

Das erste, was Menschen vor Nahrungsergänzungsmitteln abschrecken sollte, ist ihre aufdringliche Werbung. Hersteller dieser Substanzen versprechen oft eine wahrhafte Wunderwirkung. Dies ist die vollständige Wiederherstellung der Gesundheit, die Prävention von dutzenden und zehntausenden Krankheiten und auch die Erlösung aller Missgeschicke. Es ist seltsam, dass Nahrungsergänzungsmittel existieren und unheilbare Krankheiten trotzdem nicht verschwinden.

Ein zweites großes Problem sind viele frei verkäufliche Zusatzstoffe, die ohne Verschreibung eines behandelnden Arztes erhältlich sind. Im schlimmsten Fall entfalten diese bei Fehldosierungen eine medikamentenähnliche Wirkung im Organismus, so dass ein Facharzt aufgesucht werden muss. Trotz alledem werden viele Zusatzstoffe im freien Verkauf angeboten.

Und alles ist ganz einfach. Sie können rezeptfrei gekauft werden, da Zusatzstoffe in erster Linie keinerlei medizinische Wirkung haben. Im besten Fall das sind gewöhnliche Vitamine, im schlimmsten nur ein stark komprimiertes wertloses Arzneimittel. Außer dem Geldverlust kostet es dem Patienten auch noch Zeit für die Recherche und den Erwerb des Zusatzstoffes. Er hofft auf eine schnelle Wirkung und konsultiert keinen Arzt, erwartend ein sofortiges Ergebnis. Aber dieses tritt jedoch nicht ein und mit der Zeit verschlimmert sich der Krankheitszustand im Organismus und dieser leidet immer schwerer darunter. Dann geht weiter die Krankeint in nächste Phase.

Selbstmedikation bei Potenzstörungen

Das letzte erwähnenswerte Thema ist die Selbstmedikation bei Potenzproblemen. Erfahrungsgemäß stellen Männer solche Probleme nicht gerne zur Schau und ein Arztbesuch wird so lange wie möglich verschleppt. Sie lassen sich von der Angst auf Verurteilung hindern und, dass der Arzt die Potenzprobleme bei der Diagnose beim Namen nennt. Was übrigens böswillige Vertreter der Nahrungsergänzungsmittelbranche für sich verwenden – die meisten von ihnen versprechen eine Rückkehr zur starken Potenzfähigkeit und sogar Lust auf Sexualverkehr. Dies trotz der Tatsache, dass NEMs verschiedener Produzenten jedes Jahr der Verkauf verboten wird.

Grundsätzlich bedeuten Probleme im Bett nicht unbedingt körperliche Erkrankungen. Solche Störungen entstehen häufig durch banale Müdigkeit, Depression oder schlechte Laune. Psychologen helfen an dieser Stelle mit solchen Schwierigkeiten fertig zu werden.

Anschließend sollte man sogar nach dem Arztbesuch vorsichtig sein. Seien sie wachsam, falls Ärzte Ihnen direkt vor Ort in ihrer Praxis Medikamente verkaufen wollen, oder bei denjenigen, die Ihnen in einer bestimmten Apotheke etwas aufschwatzen wollen. Wenn ein Arzt sehr daran interessiert ist seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, dann ist die Gesundheitspflege des Patienten in den Hintergrund gerückt.

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Altman Walder
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