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10 Gründe, einen Psychologen zu kontaktieren

Wenn man über die Gründe nachdenkt, sich an einen Psychologen zu wenden, kommen die Leute auf die Idee, dass dies nur für offensichtliche Geiststörungen getan werden kann. Sofort werden solche schweren Erkrankungen wie Schizophrenie, Paranoia oder Zwangsstörungen eingeführt. Aber dabei handelt es sich schon bei verschleppten Fällen. Psychologische Hilfe kann für eine Person ohne solche traumatischen Erkrankungen benötigt werden. Zum Beispiel:

  • Burnout-Syndrom;
  • Schlafstörungen;
  • Wenn Medikamente Kopfschmerzen nicht beseitigen können;
  • Starke Rückenschmerzen ohne ersichtlichen Grund;
  • Eine starke Sucht nach dem Essen.

Die meisten Probleme gehören zu den psychologischen. Und das bedeutet, dass sie nur von einem professionellen Psychologen gelöst werden sollten. Der Mensch ist selten in der Lage, diese Störungen selbst zu beseitigen. Außerdem führt das moderne Leben oft zu allen möglichen psychischen Störungen.

Eine der wichtigsten negativen Auswirkungen unseres Lebensrhythmus ist das Burnout-Syndrom. Es zeigt sich durch ständigen Stress bei der Arbeit, häufige nervöse Anspannung und Mangel an normaler Ruhe. Meistens tritt das Burnout-Syndrom in den kritischsten Momenten des menschlichen Lebens auf. Und ohne die Hilfe eines Psychologen kann man damit nicht umgehen. Das eingeleitete Syndrom kann zu verschiedenen Arten der klinischen Depression führen. Und um es zu überwinden, müssen Sie auf die Behandlung mit Medikamenten zurückgreifen.

Die Risikogruppe für Burnout-Syndrom umfasst:

  • Pedantische Arbeiter;
  • Hyperverantwortliches Personal;
  • Menschen, die auf ihre eigenen Fehler reagieren.

Sie lassen sich selten normal entspannen und hören nie auf, über Arbeit nachzudenken. Solche Arbeitssüchtiger leiden oft unter dem das Burnout-Syndrom.

Falls Sie mindestens von drei genannten Symptomen erwischt sind, müssen Sie sich so schnell wie möglich an einen Psychologen wenden.

Ermüdung

Der erste Grund, sich an einen Psychologen zu wenden, ist ein chronischer Zusammenbruch. Wenn die Störung auch nach dem dauernden Ausschlafen nicht besiegen wird. Damit solche Art der Störung niemals in Ihrem Leben vorkommt, soll man sich rechtzeitig entspannen lernen. Vollkommen von der Arbeit abzulenken und sich damit beschäftigen, was Spaß macht, ist die beste Lösung. In erster Linie wird es empfohlen, ein Hobby zu finden. Die Beschäftigungsform in Ihrer Freizeit spielt keine Rolle. Hauptsächlich soll sie Freunde und Zufriedenheit bringen.

Der zweite Grund besteht im verlorenen Interesse an dem, was wichtig war. Betroffene Personen, die an dem Syndrom leiden, verlieren die Möglichkeit, starke Emotionen zu erleben. Dies ist eine schützende Reaktion des Körpers. Dies ist besonders ausgeprägt, wenn eine Person ihren ewigen Stress nicht positiv verstärkt. Wenn Arbeit nur zu permanenten nervösen Spannungen führt und nicht belohnt wird, wird die Initiative eines Mitarbeiters schnell verloren. In vernachlässigten Fällen verliert eine Person das Interesse an allem, nicht nur an der Arbeitstätigkeit.

Der dritte Grund besteht darin: selbst die einfachsten Dinge verursachen Schwierigkeiten. Ständiges Streben nach Erfolg wirkt sich negativ auf die Psyche aus. Im Laufe der Zeit hat eine Person Zweifel. Und jeden Tag steigt sich dieses Gefühl mehr. Bald beginnen selbst die gewöhnlichsten Dinge Schwierigkeiten zu verursachen. Jede Entscheidung wird mit Schwierigkeiten getroffen und verlangsamt die Geschwindigkeit der Denkprozesse.

Der vierte Grund sind häufige Stimmungsschwankungen. Emotionale Erregung kann scharf durch Reizbarkeit oder sogar völlige Gleichgültigkeit ersetzt werden. Dies ist das Ergebnis eines Versuchs, den Körper vor emotionalem Burnout zu schützen. Das Gehirn möchte den angesammelten Stress lindern, weshalb eine Person übermäßig hell positive Erfahrungen machen kann. Wenn diese Methode nicht funktioniert, werden Irritationen weiter auftreten. Und es endet mit Gleichgültigkeit.

Der fünfte Grund ist ein starker Rückgang der Selbstachtung, Verlust der Sympathie für andere Menschen. Vor dem Hintergrund des emotionalen Burnout-Syndroms kann eine Person ein Gefühl für ihre eigene Wertlosigkeit entwickeln. Betroffene Personen haben keine Kräfte, sich mit den Aufgaben zu beschäftigen. Außerdem sinkt ständig das Interesse. Auf solche Weise wird das Selbstwertgefühl gesunken.

Schmerzen

Als sechster Grund wird am häufigsten Kopfschmerzen genannt. Sie werden dank den Medikamenten auf keinen Fall besiegen und führen oft zur plötzlichen Entstehung der Schlafstörungen. Solche schmerzhaften körperlichen Empfindungen werden oft durch ziemlich psychologische Probleme verursacht. Zum Beispiel die Angst, die Kontrolle über die Situation zu verlieren.

Der siebte Grund sind die häufigen Schmerzen im Rücken und Brust. Hier wird körperlicher Schmerz durch psychologische Probleme verursacht. Der Rücken tun weh, weil die Person sich nicht mehr sicher fühlt. Es gibt zu viele Probleme, für die er verantwortlich ist. In diesem Fall wird es empfohlen, Denkweise zu andern. Brustschmerzen weisen auf einen starken emotionalen Stress hin. Dadurch wird der Atemrhythmus aus dem Tritt kommen und der Herzschlag wird behindert.

Übermäßiges Essen

Der achte Grund – das Gewicht hat sich dramatisch erhöht, obwohl die Person nicht zu viel isst und eine normale Diät folgt. Depressionen und Stress beeinflussen den Körper stark. Ihre kombinierte Wirkung kann zu einer schweren Stoffwechselstörung führen. Und als Folge erscheint Übergewicht, obwohl Ernährungsgewohnheiten und Diäten die gleichen bleiben. Der psychische Zustand eines Menschen hat großen Einfluss auf seine körperliche Gesundheit.

Der neunte Grund ist das ständige Verlangen nach Nahrung. In der Rolle des Essens kann jeder Ersatz dienen, wie Zigaretten oder Alkohol. Der Wirkmechanismus davon wird sich nicht ändern. Eine Person wird zu solchen Dingen hingezogen, weil sie ihm Freude bereiten. Er greift auf Essen oder Alkohol zurück, wenn er positive Emotionen verspürt. Auf solche Weise wird den Körper durch schlechte Angewohnheiten zerstört. Außerdem ist es schwierig, rechtzeitig mit schlechten Gewohnheiten aufzuhören.

Der zehnte Grund – eine Person fühlt sich einsam. Dabei hat sie keinen Wunsch mit anderen zu kommunizieren und sich kennenzulernen. Dies ist ein besonders gefährliches Symptom. Wenn Sie davon betroffen sind, ist es besser, sofort an einen Psychologen anzuwenden. Die Verwandten oder Freunde sind in den meisten Fällen nicht in der Lage, den anhaltenden Kommunikationsschwund und das Gefühl absoluter Einsamkeit loszuwerden. Dieses Symptom ist das erste Anzeichen einer bevorstehenden Depression.

Thomas Koch
Thomas Koch
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